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Eigentlich
sollte es nur eine nette Wakeboard-Session im Funpark
von Blaichach werden. Die Wakeboardanlage bietet so
ziemlich alles, was ein Wakeboarderherz höher schlagen
läßt. Jedoch kommt es immer anders als man
denkt & spontan wurde der geile Trip mit einer klasse
Carveboard-Session gekürt.
Der
Trip dauert mit dem Auto von München aus schon
2 Stunden, jedoch darf man von Rosenheim aus nochmal
eine Stunde dran hängen. Mit von der Partie waren
Dan, unser Meister am Auslöser, & Hansi, ebenfalls
begeisterter Boarder. Bei einem 3 Stunden Trip mit herrlichem
Wetter gab es viel zu erzählen & die Zeit wurde
mit Musik recht kurzweilig.
Als
wir kurz vor 11 Uhr ankamen, wollten natürlich
alle gleich auf's Wasser. Aber denkste, der Lift macht
erst um 12 Uhr auf. Also wurde spontan die Idee in Leben
gerufen, doch mal mein Carveboard auszupacken
und hinter dem Auto mit einer Wakeboardleine zu carven.
Gesagt, getan:-)
Natürlich
ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und Dan, sowie
Hansi, mussten sich erst mal mit dem Carveboard
anfreunden. Mit dem Carveboard über den
Asphalt zu surfen ist eigentlich ganz einfach, aber
hier und da kommt dann doch der eine oder andere Bail.
In diesem Fall hat's Hansi erwischt, aber da man nur
sehr langsam fährt, passiert auch nichts.
Hinter
dem Auto mit dem Carveboard zu surfen ist jedoch
völlig anders als es, wie üblich, in den Bergen
zu nutzen. Sobald man einen sehr extremen Turn setzt,
kommt der Zug von der Leine und ein Auto kann man nun
mal nicht abbremsen. Aber Dan zeigt uns hier, egal was
man macht, man kann auch richtig stylisch abgehen;-)
Selbst
wenn man schon ein wenig Erfahrung auf dem Carveboard
hat und so einige Stunden damit die Bergstraßen
unsicher gemacht hat, ist man nicht vor Stürzen
mit dem Carveboard sicher. So mußte auch
ich in den Dreck und gleich wurde mal mein schöner
neuer Sponsor-Hoody von Jet Pilot versaut :-(
Aber
egal, was tut man nicht alles, nur um ein bißchen
Spaß zu haben. Außerdem ist das natürlich
Künstlerpech, wenn man einen Photographen im Kofferraum
sitzen hat. Gerade da muss man damit rechnen, dass immer
feste drauf gehalten wird. Schließlich bekommt
man ja auch tonnenweise Bilder vom Carveboarden,
da muss dann schon etwas geopfert werden.
Einen
Ausschnitt bekommt Ihr hier in diesem Artikel geboten,
wunderbare Bilder vom crazy Carveboarden im Allgäu.
Die Stunde, bis der Lift aufgemacht hat, war ruckzuck
vorbei und dann hieß es die Obstacles auf dem
Wasser zu rocken. Wenn einem dann auch noch 27 Grad
im April geboten werden, kann es nur ein geiler Tag
werden.
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